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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlich begrüßen wir Sie nach außergewöhnlich langer Zeit wieder zu einer neuen – und für dieses Jahr der letzten – Ausgabe des Wegweisers.

„[…] Millionen von Menschen haben vor dir gelebt. Du lebst aber jetzt – in dieser Zeit des Wandels. Welch ein Wunder, welch ein Geschenk, in dieser Zeit zu leben.“ Dieser Satz von Angaangaq Angakkorsuaq aus unserem Artikel „Schamanische Lehren aus dem Hohen Norden – Über den Wandel und die Hoffnung“ ist so wahr, wie er schlicht ist. Und er aktiviert in diesen Zeiten von Pandemie, Aggression und Frustration bei den meisten von uns erst einmal alle Widerstandsregister: Sarkasmus, Ablehnung, Wut – je nachdem, wie sehr unser Leben verunsichert oder bedroht ist. Und – das Erkennen dieses Geschenks und die Dankbarkeit, die damit einhergeht, entstehen nicht auf der Ebene der persönlichen Lage, der unerfüllten Ego- Wünsche. Sie geschehen jenseits dessen, womit wir tagtäglich beschäftigt herumwuseln. Dort, wo es nichts gibt als Ruhe, Friede und So-Sein, im Zen- trum des Sturms, dem Ausgangspunkt von allem

Dorthin zu gelangen scheint unglaublich schwer und dennoch DIE Aufgabe, die jedem von uns gestellt ist. Ablenkung im Außen mit vielen, Auftritte eines Ideal-Ichs vor anderen sind erstmal storniert, sodass die Zuwendung zum Innen des/der einen, die authentische Begegnung mit sich selbst Zeit hat …

Wenn wir gesellschaftlich unser Ablenken im Außen als Grundrecht verstehen, sollten wir die innere Entwicklung als Grundpflicht erkennen und die Zeit nutzen. Jammern ist Vergangenheit, Ängste sind Zukunft – Acht- samkeit, Genuss und Dankbarkeit sind Gegenwart. Oder wie Christopher End in unserem Interview „Traditionelle Meditationen können bei Angst und Stress helfen – Erwachsenen und Kindern!“ sagt: „Im Außen kann ich ja in einer solchen weltweiten Situation kurzfristig nur wenig verändern. Was aber gut geht, ist, mir meine innere Welt anzuschauen.“ Und Anando zitiert: „Wir wissen nicht, was morgen ist – wir können immer nur im Augenblick leben.“  Eine gute Möglichkeit, diesen Augenblick bewusst und erfahrbar zu machen, ist die Meditation. „Meditation heißt, im Hier und Jetzt sein. Und es heißt zu beobachten, was gerade ist. […] aus dem Strom der Gedanken […] heraustreten […]“ Gerade jetzt, da dieser Strom der Gedanken überwältigend heftig von außen gefüttert wird, sind wir herausgefordert, uns selbst wieder zuzuhören.

Die Diplom-Psychologin Jasmin Schott Carvalheiro sagt dazu in unserem Artikel „connect me – verbunden mit mir selbst“: […] dass die ganze Welt durch Corona gnadenlos ihre Schwachstellen aufgezeigt bekam, die auf globaler und individueller Ebene bislang zu wenig Beachtung fanden.“  ier erhalten Sie einen kleinen Einblick in das von ihr entwickelte Programm für ein erfülltes und authentisches Leben – auch und gerade in Krisenzeiten.

Genau das und vor allem beste Gesundheit wünschen wir Ihnen für das neue Jahr 2021 – und davor eine harmonische Weihnachtszeit, verbunden im Sein und weniger durch Haben!

Ihr/Euer WEGWEISER-Team


Wegen Corona möchten das UTA Institut und Oshos Place keine WEGWEISER Magazine mehr auslegen.
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