Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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wenn wir in unserer Zeit die Nachrichten verfolgen, die Konsequenzen politischer Ego-Entscheidungen vorausdenken oder erkennen müssen; wenn wir wissen, was getan werden muss, wo wir destruktiv mit der Natur umgehen, von der wir ein Teil sind – ergo, wie wir mit uns selbst umgehen -, dann haben die meisten von uns das Gefühl, hilflos dabei zusehen zu müssen, nichts wirklich Veränderndes tun zu können, verrückt zu werden …

Die Dummheit der Menschen auszuhalten ist schon ein Vorgeschmack auf deren Folgen und schwer zu ertragen … Und ja: Veit Lindau zeigt uns in unserem Artikel „Werde verrückt“, dass dieses Verrückt-Werden genau das ist, was unsere Zeit von uns, die wir mit dem Wahnsinn der heutigen Menschheit nicht konform gehen, fordert. „… laufen viel zu viele nicht wirklich glückliche Menschen durch deine Stadt. Weil wir uns in eine geistige Norm pressen lassen. Weil zu viele von uns ihre Träume aufgeben.“ Er spricht von den „gesunden Verrückten“ und nennt uns einige bekannte Namen und stille Helden, „die sich wagten, die Norm mit ihrem Geist zu brechen“, um Positives für Mensch und Natur zu erreichen.

Veit Lindau fordert uns auf, die Lüge über uns, dass wir in unserem Können und Be-Wirken begrenzt sind, nicht länger zu glauben, aus diesem Traum aufzuwachen, „an den Grenzen seiner eigenen Überzeugungen“ zu rütteln. „…brauchen wir noch viel, viel mehr gesunde Verrückte … Dein Erfolg ist nicht dein Privatvergnügen. Du wirst gebraucht. In deiner allerbesten Version … Mehr glückliche Menschen. Mehr Mitschöpfer …“ Doch wir wissen auch alle, dass man über Generationen hinweg weitergegebene Glaubenssätze nicht einfach über Bord werfen kann.

Deshalb ist es so eklatant wichtig, sich dieser einschränkenden Gedanken WIRKlich bewusst zu werden. Das ist der erste Schritt. Und da uns diese Gedanken von unserer wahren Natur entfernen, könnte der zweite Schritt darin bestehen, sich mit der Natur um uns herum wieder zu verbinden. Dass zum Beispiel die Anwesenheit von Bäumen bei medizinischen Heilprozessen hilfreich ist, erfahren Sie in unserem Artikel „Die heilsame Kraft der Bäume auf Körper und Seele“. Der Seelengärtner Alfred Zenz erklärt hier anschaulich, wie wichtig die Bäume für uns Menschen sind. „Bäume haben die Fähigkeit, Erde und Himmel miteinander zu verbinden. Und wenn man sich ganz bewusst auf einen Baum einlässt, vermag er, diese Verbindung auch in uns Menschen wieder herzustellen … Wenn das geschieht, geschieht Heilung … Ganz-Werden.“ – Auch der Bericht von Anke Evertz „Neun Tage Unendlichkeit – eine außergewöhnliche Nahtoderfahrung“ zeigt, wie unsere beschränken- den Gedanken Angst und Getrenntsein nähren, denn ihre Begegnung mit dem Tod hat ihr das wirklich Wichtige im Leben unauslöschlich übermittelt: „Liebe dich selbst für all das, was du jetzt im Moment bist, und sei bereit, darüber hinauszuwachsen … In Wahrheit gibt es nämlich nichts, was sich außerhalb von dir befindet …“

Wenn wir also bereit sind, etwas für unser „Mutterschiff“ und uns zu tun, dann sollten wir uns rückverbinden, über uns hinauswachsen – jeden Moment – und gesund-verrückt sein. Am besten, wir fangen gestern damit an!

Ihr / Euer WEGWEISER-Team