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Liebe Leserinnen, liebe Leser

so langsam scheint sich das Leben wieder zu „normalisieren“, durch die Möglichkeit zur einigermaßen schützenden Impfung hat sich die mortale Grimasse des Virus abgeschwächt zu einer höhnisch grinsenden. Denn sein Schatten wird bleiben, und wohin sich das Geschehen wendet, bleibt in letzter Instanz ungewiss … Und das ist ja genau das „Spiel“, zu dem uns das Leben auf allen Ebenen zwingt. Nichts ist „für immer“ sicher oder planbar. Zu bedauern ist auch die zurückkehrende Normalität, die dem Leben auf diesem Planeten schadet: Der Flugverkehr hat wieder enorm zu- genommen – jetzt sogar bis in den Weltraum für diejenigen, die ihr Vermögen perfiderweise dafür einsetzen, vom All her die Verletzlichkeit der Erde festzustellen, die sie gerade selbst „mit Füßen treten“ …

Auf der einen Seite nimmt das gesellschafliche Leben wieder an Fahrt auf, auf der anderen fehlt es uns – zu Recht – noch am Mut, uns wieder zu Veranstaltungen zu treffen. Daher können auch wir unseren Leser*innen noch immer nicht den von der Zeit vor Corona gewohnten Umfang an Angeboten bieten und müssen weiterhin die Zähne zusammennbeißen und auf bessere Zeiten hoffen.

Solange wir in unseren Körpern leben, erfahren wir Polarität. Das Gute existiert nicht ohne das Schlechte, das Lichte nicht ohne die Dunkelheit, das eine ist ohne das andere nicht erkennbar. In „Dein Licht und dein Schatten“ findet Veit Lindau wieder passende Worte, um eben auf diese zwei Seiten einer Medaille und auf deren gleichberechtigte Wichtigkeit hinzuweisen. Licht- und Schattenenarbeit sind „in einem erwachsenen und wachen Menschenleben nicht voneinander zu trennen“. Wer nicht täglich ein Wunder erlebt – so behauptet Veit –, der ist „in einem Traum der Routine und der künstlichen Limitierung eingeschlafen.

Das Absurde daran ist, dass wir gelernt haben, diesen Traum auch noch zu verteidigen […] zwischen dir und den für dich möglichen Wundern lauert ein mächtiger Gegner […] Dein mächtigster Gegner bist du!“ Und vielleicht ist uns – gerade in diesen Zeiten der Veränderungen und Unsicherheiten – gar nicht klar genug: „Du hast das Recht und die Fähigkeit, glücklich zu sein. Egal was gerade im Außen passiert.“ Genauso hingebungsvoll widmet er sich dem Thema der Schattenseiten in uns: „Befreie dein verborgenes Potenzial durch radikale Schattenarbeit […] unbewusste Seelenanteile, die negative Auswirkungen auf unser Leben haben und einem friedvollen und erfüllten Dasein im Weg stehen. Wenn wir unsere Schatten erforschen und integrieren, werden diese verborgenen Schätze zu unserer größten Quelle der Kraft […] Du wirst den Drachen niemals besiegen. Doch du kannst lernen, ihn zu reiten.“ Wie innen, so außen … Was für die persönliche Entwicklung gilt, zählt auch für die gesellschaftliche. Das eine existiert eben nicht unabhängig vom anderen …

Wir laden Sie ein, auch in dieser Jahreswechsel-Ausgabe des wegweisers ein wenig zu stöbern, und wünschen Ihnen schon jetzt eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen – in jeder Hinsicht – gesunden und gestärkten Wechsel ins neue Jahr 2022!

Und wir danken für Ihre Treue in dieser durchweg spannenden Zeit!

Ihr/Euer WEGWEISER-Team


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