Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir verlassen 2018 – ein Jahr, in dem weltweit viele Entscheidungen und Handlungen passiert sind, die sich auf einen Nenner reduzieren lassen: Dummheit … Für denjenigen, der weiß, dass wir alle auf diesem Globus verbunden sind, ist das ein enormer Stressfaktor. Besonders, weil wir als Einzelperson in die Zuschauerrolle gezwungen sind und die „Entscheidungsorgane“ nicht beeinflussen können. Wir können an Aktionen teilnehmen, zeigen, dass wir nicht einverstanden sind – aber irgendwie bleibt der Karren „Projekt Mensch“ im alten Dreck. Also laden wir Sie ein, dem Rhythmus der Natur zu folgen und nach innen zu gehen. Konzentrieren wir uns auf das, was wir beeinflussen können: Nicht das, WAS ist, sondern WIE wir selbst damit umgehen. Machen wir aus dem Gedanken „Stress“ eine Möglichkeit, Herausforderungen zu meistern, zu wachsen, zu erkennen.

Beata Korioth dazu in unserem Interview „Goodbye Stress“: „Es ist dieser gewisse Kitzel, der sich zeigt, wenn etwas passiert, was außerhalb unserer Komfortzone liegt … ob wir [ihn] als Bedrohung oder als Herausforderung empfinden, ist eine bewusste Entscheidung. Wir können tatsächlich Furcht in Mut verwandeln, indem wir die Symptome unseres Körpers neu bewerten.“ Genau hier können wir aktiv werden, etwas verändern, bewusst entscheiden, mitten im Stress entspannt bleiben, ja zu den Herausforderungen sagen, die sich uns „in den Weg stellen“.

Denn für unseren Mut erhalten wir vom Leben auch Geschenke, wie uns Christiana Mandakini Jacobsen in unserem Interview „Mit Selbstfürsorge inneren Halt und Orientierung auch in turbulenten Zeiten finden“ näherbringt: „Unser Körper reagiert gleich, egal ob wir von einem Sonnenaufgang träumen oder ihn live am Strand erleben.
Das ist ein großes Geschenk. Jede schöne Erfahrung ist als Ressource im Zellsystem gespeichert.“ Die erfahrene NLP-Lehrtrainerin und Autorin erklärt uns, wie wir inneren Halt erlangen und das Drehbuch für das eigene Leben neu schreiben können. Wie wichtig es für alle ist, selbstfürsorglich zu sein. „Je mehr wir uns selbst kennen und lieben gelernt haben, fällt uns der Umgang auch mit anderen leichter. Wir kommen nicht aus der Bedürftigkeit, sondern aus der Kraft und Liebe ins Miteinander, in die Begegnung.“
Es bringt uns nicht weiter, wenn wir uns unseren Ängsten, Befürchtungen und Enttäuschungen hingeben oder sie gar kultivieren. Wenn wir sie aber als Sprungbrett nutzen, um über uns selbst hinauszuwachsen, ein Zeichen setzen durch unsere Selbstveranwortung für ein in jeder Hinsicht gesundes Leben auf und mit unserem Planeten, dann verändern wir etwas – auch wenn wir es selbst vielleicht noch gar nicht merken.

Daher gehen wir mit Ihnen voller Lebensvertrauen und Mut in das neue Jahr 2019, in dem wir Sie gerne wieder mit interessanten Informationen und Angeboten im wegweiser versorgen.
Wir wünschen stimmungsvolle Feiertage mit Stille, Frieden und Wärme, einen gesunden Rutsch und ein rundum erfolgreiches, liebevolles 2019!

Ihr/Euer WEGWEISER-Team