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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zu unserer ersten Ausgabe in diesem neuen Jahr heißen wir Sie herzlich willkommen! Ein vollständig „anderes“ Jahr liegt hinter uns, dessen Ereignisse uns massiv zum “anders“ Handeln und (hoffentlich auch) Denken gezwungen haben, uns „bis ins Mark“ getroffen und uns unsere Grenzen und unser Missverhalten als Bewohner dieses Planeten schmerzhaft vor Augen geführt haben. Jede(r) Einzelne ist in der Lage, durch sein Agieren die Gemeinschaft körperlich direkt zu beeinflussen. Das individualistische „Ich will aber“ ist toxisch geworden und muss sich dem „Wir“ unterordnen, wenn es selbst überleben will. Uns allen war klar, dass es letztendlich darum geht, die Einheit und Verbundenheit mit allem zu leben – aber wenn wir nicht freiwillig bereit sind, das auch konsequent umzusetzen, dann übernimmt das Leben das Ruder … Nicht nur um-, sondern neu denken müssen wir, uns im Gesamtgefüge neu erfinden, trotz aller Widrigkeiten an neuen Ideen Spaß haben.

Auch der wegweiser kann Ihnen aufgrund der Corona-Lage immer noch nicht sein ursprüngliches Angebot bieten – auch wir müssen uns von den Gewohnheiten der Vergangenheit lösen und erwartungslos die Gegenwart leben, denn die Zukunft ist mehr als je zuvor unvorhersehbar.

Thomas Young zeigt in unserem Artikel „Gib mir deine Gelehrsamkeit – Gib mir deinen Stolz!“, wie wichtig es auf dem Weg zum erweiterten Bewusstseins- und Herzenszustand ist, vollkommen offen und losgelöst von jeglichem Wissen aus der Vergangenheit zu sein: „Alles Vergangene zählt im Moment des Übergangs nicht. Die Vergangenheit ist das, was loszulassen ist, sonst kann neue Energie nicht erfahren werden.“ Das, was hier für den individuellen Weg der spirituellen Öffnung gilt, ist analog genauso auf unsere globale „neue“ Situation anwendbar.

„Die Voraussetzung dafür ist eine vollkommene Offenheit und Empfänglichkeit […] emotional bereit zu sein für Situationen, die wir nicht kontrollieren können, mental offen zu sein für Ereignisse, die wir nicht einordnen können, spirituell weit genug zu sein, um nicht in alten Glaubensmustern gefangen zu bleiben […].“ Und genauso erleben wir global, wie unsere menschliche Arroganz des „Ich weiß“ aufs Glatteis geführt wird: Wir wissen eben nicht, wenn, dann nur sehr wenig. Wir halten uns ja auch für DIE intelligente Art – so intelligent, dass wir unsere eigene Lebensbasis zerstören … „Der Satz `Ich weiß` kann als einer der stärksten mentalen Abwehrmechanismen gesehen werden, welcher es neuen Einsichten […] verunmöglicht, den Weg in das weise Herz des Suchers zu finden.“

In Zeiten des sozialen Lockdowns sieht man viel mehr Menschen auf Spaziergängen in der Natur. Entspannte, lächelnde Gesichter. Wie sehr wir die Verbindung mit diesem Teil von uns für ein gesundes Leben benötigen, wird vielen erst jetzt bewusst. Der Kulturanthropologe und Ethnobotaniker Wolf Dieter Storl berichtet in „Meditieren und heil werden in der Natur“ von den unterschiedlichen Eigenschaften unterschiedlicher Baumarten. „Und wenn wir offen und still sind und in die Bäume hineinlauschen, dann offenbart sich dieses Wesen im Spiegel unserer Seele.“

Vielleicht hilft uns ja das Fühlen von Wurzel, Stamm und Krone – das Kom- munizieren ohne Worte –, zu unserem teilweise zu arroganten, uns selbst zu wichtig nehmendem Wissen auf Abstand zu gehen. Bei so viel, was uns zurzeit durch den Kopf geht, sicherlich eine wundervolle Wohltat!

Ihr/Euer WEGWEISER-Team


Wegen Corona möchten das UTA Institut und Oshos Place keine WEGWEISER Magazine mehr auslegen.
Ihren/Euer WEGWEISER Magazin findet ihr im Belgischen Viertel in Köln weiterhin in:

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