Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Titel Wegweiser-Magazin Köln
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ein unsäglichers 2019 liegt hinter uns … Wir erwachen aus der Schockstarre des vorherigen Jahres in die Erkenntnis und spürbare Gewissheit, dass das „Neue Zeitalter“ nun auch in der materiellen Welt angekommen ist. Es tut weh zu bezeugen, wie viel Zerstörung nötig zu sein scheint, damit sich das menschliche Kollektiv umorientiert. Letzteres besteht aber nun einmal aus uns allen – und wir können diejenigen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – ihrer Verantwortung dem Ganzen gegenüber nicht stellen, nicht verändern, nicht vom „Guten“ überzeugen … Nur uns selbst. „Sind wir bereit für die Herzlehren?“

Thomas Young zeigt in unserem Artikel, welches die absolute Basis für unsere Evolution als Menschen ist: „Kommt es nicht vielmehr auf eine neue Charakterbildung an? Wo, wenn nicht im Herzen, findet diese Bildung statt?“ Jegliche Weisheit gründet darauf. Ohne freifließende Liebe zu allem und jedem (wie schwer ist das denn!!!) können spirituelle Praktiken bis zur Manipulation durch das Ego missbraucht werden. Um aus solch einem offenen Herzen heraus zu handeln und zu sein, müssen alle Schattenbereiche ins Licht geholt werden, Schmerzen, Misstrauen: „Alles, was wir an uns nicht wahrnhemen, wahrnehmen zu wollen. Ob es nun schöne oder nicht so schöne Aspekte sind. Der Punkt ist, dass diese Aspekte in einem wesentlich größeren Maße unser Leben bestimmen, als wir es gemeinhin wahrhaben wollen.“ Durch sie gibt es die „Bösen“, „Falschen“ in einer ebensolchen Welt sowie Bedrohungen und Ge-fahren. Man verlangt von anderen, die eigenen Ängste „ernst zu nehmen“, anstatt selbst zu ergründen, woraus sich diese speisen; sich in Vertrauen zu üben und aktiv das Leben immer wieder neu zu gestalten. „Selbstliebe fordert heraus […] sich selbst als ein Fragment von Gott zu sehen. Bist du bereit, dem Göttlichen in dir ganz zu vertrauen?“ In dem Moment, wenn wir „Gott“ nicht außerhalb von uns begreifen, der – wie analog auch eine Regierung – für uns machen soll, sondern erkennen, dass wir gekommen sind, um selbst kreativ mit einem rundum offenen Herz in Beziehung zu ALLEM zu sein, dann … Wenn wir verstehen: „Es geht primär nicht um Wissen, sondern um Liebe […] ist eine ewige Übung, die jeden täglich vor neue Herausforderungen stellt.”

Diese Herausforderungen nennen wir meistens und zu oft Probleme, Schicksalsschläge oder Scheitern. Die Bestsellerautorin und international bekannte Meditationslehrerin Marie Mannschatz gibt uns in „Einfach zufrieden leben“ einen Einblick in die Bedeutung und den Wert von ernster Meditation und die sogenannten „Vollkommenheiten“ im Menschen, die „aber nicht in jedem zur Reife gebracht werden. […] Mein Lernprozess bestand darin, mich mit der Unvollkommenheit anzufreunden […] denn sie macht unsere Menschlichkeit aus. Ideale existieren in der geistigen Vorstellung […] Was wir Scheitern nennen, ist eine Frage der Perspektive […] Wenn wir […] Herausforderung sagen […] Ansporn zur weiteren Entwicklung […] das bringt uns weiter.“

Vielleicht können wir uns ja in der Orakelzeit der Rauhnächte wieder in deren Energie versenken. Sie mit ihrer Ruhe zwischen den Welten/ Jahren zur Kontemplation des vergangenen und innerer Vorbereitung auf das kommende Jahr nutzen. Franziska Muri und Vera Griebert-Schröder stellen uns ihre neuen Orakelkarten in „Sanfte Helfer für raue Zeiten“ vor. Viel Spaß dabei!

Ihnen wünschen wir eine liebevolle, herzoffene und meditative Weihnachtszeit in Stille und Frieden. Und für das nächste Jahr 2020 keinerlei Probleme, Schicksalsschläge, Scheitern oder „böse“ Mitmenschen – nur erkenntnis- katapulierende und spannendste Herausforderungen!

Ihr/Euer WEGWEISER-Team